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Fahrsport im RuF
Westercelle/Altencelle
Das Fahren mit Pferden erlebt in den letzten Jahren einen wahren Boom. Was macht den Reiz dieser für viele noch ungewohnten Facette des Pferdesports aus?
Fahren ist kommunikativ und entspannend. Mit Freunden oder der Familie durch die Natur zu fahren, ein, zwei oder gar mehr zufriedene Pferde vor sich, das lässt das Herz höher schlagen. Fahren ist Abwechslung. Immer mehr Reiter – auch aus dem großen Turniersport - erkennen den positiven Einfluss des Fahrens auf Psyche und Körper des Pferdes. Eine Entlastung des Rückens geht einher mit vermehrtem Muskelaufbau der Hinterhand – wünschenswert im Dressur- wie Springsport. Gefahrene Pferde sind ausgeglichener und „cooler“, dankbar für eine andere Art der Arbeit und oft motivierter. Fahren ist Sport. Ähnlich den Vielseitigkeitsreitern messen sich die Fahrsportler in einer „Kombinierten Prüfung“, die aus einer Dressurprüfung, dem Hindernisfahren durch Pylonenpaare im s. g. „Kegelparcours“ und der Geländefahrt mit ihren spektakulären festen Hindernissen besteht.
Der noch jungen Fahrsparte im RuF steht für ein optimales Training ein Grasplatz mit den Viereckmaßen 40 x 80 m zur Verfügung. Baumgruppen, teilweise in Hanglage, laden zum Üben des Fahrens fester Hindernisse ein. Hervorragende Wegestrecken finden sich im Wald direkt "vor der Haustür". Ein Vereins eigener "Kegelparcours" ermöglicht zu jeder Zeit das Training des schwierigen Hindernisfahrens.
Drei unserer Vereinsmitglieder sind z.Zt. erfolgreich im Sport in den Klassen E, A und M unterwegs. Im Jahr 2010 konnten Birte Sievers und "Sean" den Titel der Landesmeister im PSV Hannover erringen. Für fortgeschrittene Fahrer steht nach Absprache Jörn Sievers (Trainer A und Richter Fahren) für Trainingseinheiten zur Verfügung. Schaubild anlässlich
des alljährlichen Reitturniers
Fotos privat/Buße |