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Herzlich willkommen zum Gelassenheitstraining!
Jeden 2. Montag treffen sich ab 18:30 Uhr interessierte
Vereinsmitglieder mit ihren Vierbeinern in der Kleinen Halle.
Nachdem wir gemeinsam unseren
"Parcours" aufgebaut haben, werden die Pferde alleine oder in
Zweiergruppen an die verschiedenen Aufgaben herangeführt - an der
Hand oder
unter dem Reiter.
Warum Gelassenheitstraining? Das ist doch was für Spinner!?
Beim Gelassenheitstraining für Sport- und Freizeitpferde
werden Pferd und Reiter mit verschiedenen (natürlichen ebenso wie
verkehrs- oder
umweltbedingten) Situationen konfrontiert. Das Pferd lernt dabei,
gelassener zu reagieren und sich vom Menschen vertrauensvoll lenken
zu lassen. Durch das Training und die Konfrontation mit diesen
Herausforderungen wird es zu einem gelassenen, zuverlässigen
Partner des Menschen.
Ein derart nervenstarkes und gelassenes Pferd bringt ein deutlich
höheres Maß an Sicherheit. Ein gelassenes Pferd wird sich
auch im Sport nicht
so leicht von Nebensächlichkeiten ablenken lassen.
Die FN hat in Zusammenarbeit mit dem Magazin CAVALLO eine dreistufige
Gelassenheitsprüfung mit standardisierten Aufgaben entwickelt
sowie
einen "Gelassenheitspass", in dem erfolgreich absolvierte
Prüfungen eingetragen werden. In Zeiten steigender Nachfrage nach
qualitätvollen,
solide ausgebildeten Freizeitpferden durchaus eine zusätzliche Wertsteigerung. Weitere Infos unter www.pferd-aktuell.de.

Hier sind wir also, inmitten unserer "Spielsachen".

Sie finden das hier putzig? Dann war es sicher nicht Ihr Pferd,
was letztens auf dem Abreiteplatz so ungewohnt spannig war, als der
Wind das Trassierband zum Knattern brachte.

Natürlich sieht es komisch aus über so eine Plane zu laufen.
Wir kennen übrigens einen Turnierplatz im Landkreis, wo der
Einritt mit einer ähnlichen Gummimatte abgedeckt ist.
Dort spielen sich immer wieder Szenen ab. Immer noch komisch?

Sieht lustig aus, macht lustige Geräusche. Genau wie die
PET-Flasche, die Sie neulich im hohen Gras übersehen hatten,
bevor Ihr Pferd darauf trat und einen Satz machte.

Von der Ungefährlichkeit können sich auch die Kleinsten überzeugen. Dieser Kandidat ist noch nicht mal 4.

Fahnen gibt es definitiv auf jedem anständigen Turnierplatz. Gut, wenn ein Pferd sowas
schon kennt und sich dann auf seine Aufgabe konzentriert.


Diese Szene wird Ihnen außerhalb unserer Reithalle allerdings eher nicht begegnen.

Der "Gefährlichkeit" von Gegenständen sind aus Pferdesicht keine Grenzen gesetzt.

Sie reiten an Tagen, wo Gelbe-Säcke-Abfuhr ist, lieber nicht aus? Vielleicht sollten Sie mal dies probieren.

OK, Motorrad-Saison ist nur 6 Monate im Jahr, aber finden Sie nicht auch, man sollte darauf vorbereitet sein?

Wir lernen nicht nur alle sehr viel, wir haben auch ganz schön viel Spaß. Kommen Sie doch mal vorbei!
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Vieles verliert seinen Schrecken, wenn man es mal in Ruhe anfassen darf - auch Rappelsäcke.

Ach, Ihnen begegnet
sowieso nie ein Gymnastikball? Na, dann müssen Sie Ihre Reithalle
wohl auch nicht mit Voltigierern teilen.

Und mit fliegenden
Bällen schon gar nicht. Glück gehabt. Oder hatten Sie
letztens Schwierigkeiten am Bolzplatz vorbeizukommen?

Überzeugt. Auch wir
glauben nicht, dass Ihr Pferd jemals in seinem Leben in eine
Rettungsfolie verpackt werden muss. Aber man kann es ja trotzdem mal
ausprobieren.

Aber Schirme sind deutlich lebensnäher. Und besonders in Dressurprüfungen unglaublich beliebt.

Auch Schirme wachsen mit ihren Aufgaben.

Natrürlich bleiben auch unsere Pferde an Silvester Zuhause. Aber
man kann ihnen ja mal zeigen, was Menschen da so alles machen.



So unwahrscheinlich ist es nicht, dass Ihr Pferd eine Begegnung
mit Feuer hat. Ach so, der Schmied parkt bei Ihnen immer am anderen
Hofende...

Auch wir müssen an uns arbeiten. So sieht es nämlich aus,
wenn ein Vierbeiner gar nicht so sicher ist, ob er wissen möchte,
was da auf ihn zukommt.

Aber mit Ruhe, Geduld und Gelassenheit wird es Schritt für
Schritt. Die Polizeireiter, die Sie immer so bestaunen, machen es nicht
anders.

Und schon ist man einen großen Schritt weiter! |
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